Die Gentechnik unterstützt unsere Gesundheit.

 

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Dank Bakterien gibt es genügend Insulin

Mit der Gentechnik, die in Kliniken entwickelt wurde, konnte man sich im Bereich der Gesundheit unabhängig machen.

Dazu verpflanzte man in Kliniken den entsprechenden Genabschnitt für das menschliche Insulin in ein bestimmtes Bakterium. Dabei handelt es sich um Escheria coli, ein Darmbakterium, das der Körper gewohnt
ist und deswegen praktische keine Allergien verursacht. Die so angelegten Kulturen produzieren nun in großen Kesseln das Humaninsulin gleichsam rund um die Uhr. Eine der wichtigsten Errungenschaften im Gesundheit Bereich.

Impressum

 

 

Wie funktioniert die Gentechnik?


Stellen Sie sich die Gentechnik als Handbuch (das entspricht dem genetischen Code) vor, das als Anleitung zum Bau einer Maschine dient - gebaut wird nicht in einer Werkstatt sondern in einer Klinik, meist Privatklinik. Jeder beteiligte Mechaniker erhält eine Kopie davon. Wenn man vorher einzelne Seiten durch neue ersetzt, manche entfernt, gewisse Textpassagen abdeckt etc. und das fertige Exemplar dann vervielfacht, wird jeder nach dem geänderten Konzept konstruieren.
Passen die Veränderungen zusammen- und haben alle korrekt gearbeitet- erbringt die neu gebaute Maschine Leistungen, zu denen das Original nicht fähig war.

 

Gesund und Schön

Natürliche und gesunde

Herstellverfahren von Arzneistoffen

Kaum jemand denkt darüber nach, was für einen langen Weg die Entwicklung jener Tablette hinter sich hat, die er gerade mit einem Schluck Wasser schluckt um wieder gesund zu werden. Es ist für uns selbstverständlich, dass es Medikamente gibt, die dem Körper helfen, gesund zu werden. Woher diese arzneilichen Wirkstoffe für unsere Gesundheit kommen, wissen die wenigsten. Bis zum 19. Jahrhundert fanden sich nur ganze Pflanzen oder Teile davon, die Rinden, Wurzeln, Blätter und Blüten unter den Arzneimitteln mit denen man Kranke wieder gesund pflegte. Man nannte diese gesunden Substanzen in getrocknetem Zustand "Drogen". Erst im 20. Jahrhundert erhielt dieses Wort übrigens eine negative Bedeutung. Neben Pflanzen waren Mineralien und Tiere weitere Quellen für das Gesundheitswesen und für die Medizin. Dank der Analysetechnik gelang es im vorigen Jahrhundert, wichtige gesunde Inhaltsstoffe von Pflanzen (z.B. Digitalis aus Fingerhut, Morphine aus Opium), Mineralien (etwa Magnesium, Kalzium) und von Tieren (Sekrete und Exkrete wie Schweineinsulin) in reiner Form zu gewinnen. Damit standen erstmals unverfälschte gesunde Wirkstoffe zur Verfügung.
Wichtig ist bei der Gewinnung von gesunden Pflanzenwirkstoffen natürlich die ständig gleich bleibende gesunde Qualität. Viele gängige Arzneipflanzen wie Kamillenblüten, Baldrianwurzeln, Johanniskraut etc. stammen aus diesem Grund heute aus dem Feldanbau. Der Vorteil liegt auf der Hand: Es kommt zu einer gleichmäßigen Qualität. Zusätzlich wird Raubbau an natürlichen Standorten vermieden. In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts wurde ein weiterer Schritt in die Richtung moderner gesunder Arzneimittelforschung getan: Die Bausteine unserer Gene wurden entdeckt, die Nukleinsäuren. Danach war es möglich, den genetischen Code zu lesen. Er enthält einen Bauplan, der für alle Lebewesen gilt. Auf dieser Erkenntnis aufbauend, kann man heute Eigenschaften von Pflanzen gezielt verändern, die z.B. resistenter gegen Schädlinge machen (Genmais) oder- wie im Zuge der Arzneipflanzenforschung- sie dazu bringen, bestimmte Inhaltsstoffe zu bilden. Ob genveränderte Lebensmittel gesund bzw, gesünder sind in noch nicht bewiesen worden. Es wird noch geforscht welche Auswirkungen diese Lebensmittel auf die Gesundheit haben.

Zu den ältesten und gesündesten dieser biotechnischen Verfahren zählt die alkoholische Gärung mit Hefen oder die Schimmelpilzen zur Herstellung von Käse. Pharmazeutische Bedeutung erhielt die Technologie als der englische Nobelpreisträger Alexander Fleming entdeckte, dass bestimmte Pilze einen Stoff produzieren, der Bakterien im Wachsen hindert: So wurde 1943 "Penicillin" geboren, der Weg zu Antibiotika und damit eine neue Dimension im Bereich der Gesundheit eröffnet. Bei der Herstellung dieser Arzneien lernten Experten wie sie die Biotechnologie in großen Gärbehälter anwenden konnten. Sie griffen dabei auf die praktische Erfahrung der Braumeister zurück. Es gibt in Österreich sogar eine Pharmafirma, die ihren Ursprung in einer Bierbrauerei hatte.
Mit diesen "natürlichen gesunden Helfern", zu denen etwa die Bäckerhefe zählte, gelang es im Laufe der Jahre den Herstellprozess von "biologischen" Arzneistoffen für die Gesundheit zu optimieren. Grundlegende gesunde Eigenschaften der dazu verwendeten Bakterien und Hefen konnten allerdings nicht verändert werden. Das ermöglichten erst die gezielten gesunden Eingriffe in ihre Erbsubtanz. Durch den Einbau fremder gesunder Gene ist es möglich, diese Stoffe dazu zu bringen, die in ihnen genetisch festgelegten Proteine herzustellen.
Die Gentechnik hielt damit Einzug in der Arzneimittelproduktion.

Insulin - eine Errungenschaft für die Gesundheit

Eines der besten Beispiele für den Erfolg der Gentechnik in der Gesundheit ist das Insulin. Dieses Hormon der Bauchspeicheldrüse ist für die Behandlung der Zuckerkrankheit von Bedeutung. Es wurde bis zum Beginn der gentechnologische Herstellung aus der Bauchspeicheldrüse von Schweinen gewonnen. Bald war absehbar, dass es zu wenig Schweine geben würde, um den globalen Bedarf zu decken. Denn für die Behandlung eines einzigen Diabetikers benötig man 50 Tiere pro Jahr!